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Die Teestraße im alten China

 

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Viele Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch ins alte China. Und wieder zurück, um die köstlichen chinesischen Tees nach Europa zu bringen. Eine der bekanntesten dieser Handelsrouten ist die uralte Teestraße, die aus Yunnan, dem Anbaugebiet des edlen Pu-Erh-Tees im Südosten Chinas, in die tibetische Hauptstadt Lhasa führte.

Auf den Rücken von Mensch und Tier wurden die mitunter über 100 Kilo schweren Teeballen rund 2.300 Kilometer durch unwirtliches Gelände transportiert. Das raue Klima und mehrere 5.000er Pässe strapazierten die Träger aufs äußerste. Und konnten sie der Natur trotzen, so bleiben sie vor Banditen und Räubern nur selten verschont. Tee war im alten China fast so viel wert wie Gold und zeitweise sogar eine offizielle Währung. 1949 machte Mao Schluss mit der Schinderei und ließ die Teestraße für den Fernverkehr ausbauen.

Der hohe Wert des Pu-Erh-Tees ist geblieben. Heute noch zählt er zu den erlesensten Teesorten der Welt. Gewonnen wird er seit rund 1.700 Jahren aus den Blättern des Qingmao Teebaums, der einige Meter hoch werden kann. Ähnlich wie bei einem guten Wein steigt der Wert des Pu-Erh-Tees mit seinem Alter, wenn sich die Aromen ausbauen.

Traditionell werden die geernteten Teeblätter gedämpft, anschließend gepresst und fünf Jahre lang gelagert. Der klassische Pu-Erh-Tee ist ein Grüntee. Schwarzer Pu-Erh entsteht durch moderne Verfahren, die den Reifeprozess beschleunigen.

 

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